„Archimedes kommt zu Besuch“

Anlässlich der aktuellen Ausstellung mi...

Triathlon statt Biathlon

Biathleten Birnbacher und Schempp start...

 
 
 

Phänomenal regional

Äpfel aus Afrika, Fleisch aus Neuseeland – das muss nicht sein! Viele Verbraucher haben das mittlerweile erkannt und sind bereit, dafür auch etwas tiefer in die Tasche zu greifen für regionale Produkte. Eine in diesem Jahr veröffentlichte Befragung des Forsa-Instituts zeigt: Inzwischen achten rund zwei Drittel der Verbraucher beim Kauf ihrer Lebensmittel immer oder meistens auf die regionale Herkunft. Häufig ist daran auch die Erwartung geknüpft, dass neben der Herkunft und der Herstellung in der Region weitere Produktqualitäten erfüllt werden wie Frische, die Vermeidung von Gentechnik und die artgerechte Tierhaltung.
Naturnah einkaufen bedeutet auch, dass ein fairer Handel mit natürlich gewachsenen Lebensmittel und natürlich belassen Produkten betrieben wird. Es sollte darauf geachtet werden, dass Bioprodukte aus regionaler Produktion stammen. Der Biobauer von nebenan oder das Gemüseangebot, das regionale Produkte vertreibt. Der Umsatz an Biolebensmittel ist drastisch gestiegen, in Supermarktketten sind Bioprodukte verstärkt im Sortiment aufgenommen worden, die aber nicht immer aus der Region stammen. Und der Trend zum Bio-Kaufen hält weiter an! Die Hersteller von Bioprodukten kommen mit der Herstellung kaum hinterher. Beim Kaufen von Bioartikeln ist vor allem darauf zu achten, ob das allgemeingültige Bio-Zeichen auf den Produkten abgebildet ist.
Auch Naturprodukte werben mit ihrer Verpackung für rein pflanzliche Inhaltsstoffe, dennoch muss es sich nicht um Pflanzen aus Bio-Anbau handeln!
Bei Naturkostversand sollte das Herkunftsland erfragt werden, denn wer braucht Biotomaten und Biosalate aus China. Auch den Tieren geht es in der Bio-Haltung besser als konventionell gehaltenen Tieren in den Ställen. Sinn macht der Kauf von Bio-Artikeln auf jeden Fall. Es bleibt nur zu hinterfragen, wo und wie die Sachen produziert werden und auch darauf zu achten, bei Naturprodukten die ökologischen Herkünfte zu hinterfragen.

Regionale Lebensmittel…

… sind frisch und schmecken oft besser, weil sie reif geerntet werden können.

… erhöhen die Sicherheit und Transparenz beim Einkauf – Lebensmittelproduktion lässt sich besser nachvollziehen.

… schonen die Umwelt durch verringerten Transportaufwand, weniger Lärm, Schmutz und Abgase.
… tragen zum Tierschutz bei und fördern Arbeitsplätze in der Region.

… tragen zum ökologischen Erhalt der landwirtschaftlichen Nutzung und damit der Kulturlandschaft bei (zum Beispiel Streuobstwiesen).

…sind als saisonale Produkte oft günstig im Preis.