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Der letzte Schliff vor dem Winter

Im Herbst neigt sich die Freiluftsaison dem Ende zu. Jetzt stehen bei der Gartenarbeit wichtige Handgriffe an, um den Pflanzen die nötige Pflege zu geben und den Außenbereich winterfest zu machen. Mit der Herbstpflege legt der Gärtner bereits den Grundstein für eine erfolgreiche Gartensaison im kommenden Jahr. Wenn der Herbst ins Land zieht, räumt der Gärtner auf, beschneidet Rosen, Stauden und Laubhecken, zerkleinert das Material im Häcksler und macht den Rasen fit, bevor der erste Frost kommt. Der Oktober ist die richtige Zeit für den Herbstschnitt bei Sträuchern, Birken, Pappeln sowie Obst- und Ahornbäumen – das Ausdünnen gibt den Pflanzen neue Kraft für den nächsten Frühling und fördert das Wachstum junger Triebe. Abgeschnitten werden dünne Äste nahe des Baumstammes und abgestorbene oder kranke Zweige sowie alle Äste, die sich überschneiden oder gegeneinander reiben. Bäume, die erst in diesem Jahr gepflanzt wurden, müssen noch nicht ausgedünnt werden.
Dichte Hecken dagegen brauchen oft einen kräftigen Schnitt. Hier entfernt man zuerst beschädigte Äste, bevor das Grün in Form gestutzt wird. Dafür schneidet der Hobbygärtner alle überhängenden Zweige ab, bis die gewünschte Form erreicht ist. Die Hecke sollte oben etwas schlanker sein als unten, so dass niedrig hängende Zweige und Blätter genug Sonne und Luft bekommen.