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Der Garten im September

Äpfel und Birnen, Zwetschgen und Brombeeren: Jede Menge süße Vitamine sind im September erntereif und müssen gepflückt werden. Ähnlich sieht es in den Gemüsebeeten aus. Brech- und Buschbohnen, Knollensellerie, Weißkohl, Wirsing und Rote Bete wetteifern mit Brokkoli und Blumenkohl, Karotten, Kohlrabi, Zucchini und Zuckermais und sogar noch mit Tomaten um die Gunst der Gärtner und Köche. In der Küche ist jetzt Hochsaison für Einmachfreunde, die süßes und sauer Eingelegtes für den langen Winter vorbereiten. Frisches Grün liefern jetzt noch die verschiedensten Salatsorten. Frostempfindliche Gemüse wie Gurken und Tomaten freuen sich über einen Wärmeschutz, damit ihnen die ersten Nachtfröste nichts anhaben können. Beim Rosenkohl kann man die Spitzenknospen abbrechen – das fördert eine schnellere Entwicklung der Röschen.
Wer sich bis spät in den Herbst hinein frische Vitamine sichern möchte, pflanzt im September Feldsalat, späte Spinatsorten, Portulak oder Löffelkraut, Radieschen oder Wintererbsen. Wer sich das Unkrautjäten ersparen möchte, benutzt Unkrautvliese. Sie werden auf den Boden aufgebracht und bekommen überall dort, wo ein Pflänzchen gesetzt wird, einen Einschnitt - ringsum verhindern sie zuverlässig, dass unerwünschte Kräuter sich entwickeln.